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Weltweiter Aufschwung der Industriesektoren

Einkaufsmanager: USA, China und Euroland wachse

Die großen Wirtschaftsblöcke der Welt erhöhen ihre Schlagzahl. Dies zeigen die jüngsten Umfragen unter den Industrie-Einkaufsmanagern in den USA, Euroland und China, aber auch im US-Bausektor.

 

So hat die US-Industrie im Oktober überraschend stark an Fahrt gewonnen. Der Index des Institute for Supply Management (ISM) stieg auf 55,7 von 52,6 Punkten im Vormonat. Das ist der höchste Stand seit April 2006 und bereits der dritte Anstieg in Folge. Werte über 50 Punkte signalisieren Wachstum. Zugleich legten die Bauausgaben im September überraschend zu, der Wohnimmobilienmarkt profitierte von einer Steuergutschrift. Die Industriebetriebe steigerten ihre Produktion stärker als in den Vormonaten und stellten wieder neue Mitarbeiter ein. Dabei profitierten sie immer noch von anziehenden Aufträgen, wenn auch das Plus nicht so groß war wie noch im Vormonat. Auch vom Immobilienmarkt kamen positive Nachrichten. So zogen die Bauausgaben im September überraschend um 0,8 % an, wie das Handelsministerium Reuters zufolge bekannt gab. Angekurbelt wurden sie von Rekordausgaben des Staates. Auch die privaten Häuslebauer gaben mehr aus. In China ist die Stimmung unter den Einkaufsmanagern im Oktober auf den höchsten Stand seit 18 Monaten geklettert. Der entsprechende Index erreichte 55,4 Punkte, nach 55,0 im September, wie das Forschungsunternehmen Markit laut dpa-afx mitteilte. Im Euroraum insgesamt wie auch in Deutschland wurden die auf Expansion hinweisenden vorläufigen Zahlen der Einkaufsmanagerindizes weitgehend bestätigt. Auch die britische Industrie wächst.

 Börsen-Zeitung vom 03.11.2009
© HAMMONIA Schiffsholding AG