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Assetklasse Containerschiff wirft an der Börse Anker

150 Mill. Euro bei Institutionellen platziert
 
m. Hamburg - Mit dem Ziel, den institutionellen Markt für die Assetklasse Schiff zu erschließen, wird seit gestern die HCI Hammonia Shipping AG im Geregelten Markt der Börse Hamburg gehandelt. Wegen der deutlich niedrigeren Einwerbungskosten für institutionelles Kapital, so Vorstand Karsten Liebing, können Renditen von mindestens 6,5% in Aussicht gestellt werden.
Insgesamt konnten während der Zeichnungsfrist Aktien im Volumen von 150 Mill. Euro platziert werden. Davon wurden 136,4 Mill. Euro zum Börsenhandel zugelassen. Für die Institutionellen ist die Handelbarkeit wegen der Bewertungsnotwendigkeiten eine Grundvoraussetzung. Interessant sind daneben die steuerlichen Vorteile der Tonnagesteuer.
 
Beteiligt haben sich 27 Investoren. Abschnitte im Bereich von 15 Mill. bis 20 Mill. Euro zeichneten die Versicherungsgruppen Deutscher Ring und Debeka. Engagiert hat sich auch das Ärzteversorgungswerk Westfalen-Lippe. Zudem gehören mehrere Sparkassen sowie eine Raiffeisenbank aus Österreich mit mittleren einstelligen Summen zu den Zeichnern. Für acht Containerschiffe konnten bereits im Vorfeld Kaufverträge geschlossen werden. Damit ist die HCI Hammonia Shipping zu 70% investiert.
 
Die HCI Hammonia Shipping fungiert als Führungsholding für mehrere Schiffskommanditgesellschaften. Initiiert wurde die Gesellschaft vom Hamburger Emissionshaus HCI Capital und dem integrierten Schiffsdienstleister Peter Döhle. Bei der Kiellegung halfen die HSH Nordbank und die Nord/LB mit ihrem Kapitalmarkt-Know-how.
 
Döhle betreut in ihren Einnahmepools etwa 80 der von HCI initiierten Schiffe. Vor gut einem Jahr war die Marenave als erste börsennotierte Schifffahrts-AG gestartet.
 Börsen-Zeitung vom 28.11.2007
© HCI HAMMONIA SHIPPING AG